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Wärmehaushalt beim Schleifprozess

1. Wärmebilanz beim Schleifen

  • Etwa 90 - 92 % der Schleifleistung Ps werden durch Reibung, Quetschung und Verformung in Wärme umgewandelt. Die Scherarbeit und die Spanstauchung benötigen den Rest.
  • Reibung entsteht in erster Linie zwischen dem Span und der Kornschneide, aber auch am Freiwinkel.
  • Viele Kornschneiden sind in ihrer Form und Lage ungeeignet, um Späne zu bilden. Sie quetschen und pflügen deshalb nur auf der Werkstücksoberfläche.
  • Die Reibleistung ist von den Prozessbedingungen abhängig. Sie bestimmt maßgeblich die Schleifleistung Ps.
  • Die benötigte Schleifleistung Ps lässt sich durch ein gut schmierendes Kühlmittel sehr stark reduzieren.



3. Wärmeverteilung in der Schleifkontaktzone

Das Eindringen des Schleifkorns in die Werkstückoberfläche bewirkt eine elastische Verformung der Oberfläche. Es herrscht Reibung zwischen dem Werkstoff und dem Schleifkorn. In der zweiten Phase kommt zur elastischen die plastische Verformung hinzu. Erst in der dritten Phase erfolgt mit der elastischen und plastischen Verformung die eigentliche Spanabnahme.

Die Spanabnahme durch das Schleifkorn erfolgt unter einem negativen Spanwinkel mit undefinierter Schneide. Wird Schleiföl als Kühlschmierstoff eingesetzt, so reduziert sich die Reibung zwischen Schleifkorn und dem Werkstück sehr stark. In der dritten Phase kommt es daher zu einer elastischen Rückfederung des Werkstückes, die zu einer Reduzierung der Spandicke führt.

 


5. Hochgeschwindigkeitsschleifen mit Umfangsscheiben (V >= 100m/s

 

 

 

 

 

 

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2. Leistungsbedarfsanteile beim Schleifen


4. Leistungsbedarfsanteile beim Schleifen

 



6. Unterschied zwischen Wasser- und Oelkühlung